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Neander-Thaler 01  {tooltiplink}

 

 

Die Geschichte

der Thaler

Kegler

 

 

 

2016

Die schwäbische Bezirksmeisterschaft der Senioren B findet erstmalig in Zuchering statt. Wie schon im Vorjahr in Augsburg belegt das Team von AN Thal wieder den zweiten Rang.

Im Februar verstirbt völlig unerwartet unser ehemaliger Aktiver Reinhold Schradi im Alter von nur 66 Jahren. Zahlreiche Kegler nehmen an der Trauerfeier und der anschließenden Urnenbeisetzung auf dem neuen Vöhringer Friedhof teil.

Mit der Meisterschaft in der Bezirksoberliga und dem damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga Schwaben/Oberbayern krönt die erste Mannschaft ein äußerst erfolgreiches Sportjahr. Nun stehen die Thaler in der höchsten Spielklasse ihrer Clubgeschichte. Mit nur einer einzigen Saisonniederlage gewinnt auch die Vierte unangefochten den Titel in der Kreisklasse B1, während die Frauen nur denkbar knapp in der Bezirksliga Süd scheitern.

Herausragender Kegler der Saison 2015/16 ist Florian König mit einem Leistungsschnitt von 570 Holz. Die beste Keglerin über die gesamte Saison ist Judith Hehl mit fast 500 Holz. Nicole Weitmann-Griesinger spielt nur in der Vorrunde, aber hier einen tollen Schnitt von über 520 Holz.

Die Clubmeisterschaft wird nach einem neuen Modus ausgespielt, bei dem sich jede(r) anmelden kann und über eine Qualifikationsrunde die Finalteilnehmer (k.o-System) ausgespielt werden. Es siegten auch hier die besten Akteure der Punkterunde: bei den Männern Florian König und bei den Frauen Judith Hehl.

In der Sommerpause wird die Vorstandschaft vom Kreis 4 auf eigenen Wunsch fast komplett ausgetauscht. Roland Ochs wird zum neuen Kreissportwart gewählt und Mathias Sommer neuer Spielleiter.

Am 14. Illertal-Pokalkegeln nehmen zwölf Mannschaften teil und es wird zum fünften Mal hintereinander vom KC Schwabsberg mit 3506 Holz gewonnen; das Heimteam von AN Thal kommt nur auf den zehnten Platz.

Für die Saison 2016/2017 meldet Sportwart Norbert Kandler eine Frauen- und 6 Männer-Mannschaften. Als Neuerung gibt es keine gemischten Mannschaften mehr. Stattdessen können sich die 4er-Teams in den Kreisklassen beliebig aus Männern und Frauen zusammensetzen. Kerstin Aust (Neumitglied) und Sarin Kreusel (bisher A-Jugend) sind die einzige Zugänge im Aktivenbereich. Die U18-Junioren um Jugendwart Florian König starten einen neuen Versuch in der Bayernliga, der höchsten deutschen Jugend-Spielklasse.

Bei Beendigung der Vorrunde stehen sowohl die Frauen in der Bezirksliga, als auch fast alle Kreisklassen-Teams auf Spitzenplätzen in ihren jeweiligen Tabellen. Die erste Mannschaft ist in der Regionalliga mit fünf Siegen furios gestartet, fällt dann aber bis zur Winterpause auf Platz drei zurück.

Bei den zum Jahresende stattfindenden Kreismeisterschaften 2017 sind die Thaler überaus erfolgreich und stellen gleich drei Titelträger: Thomas Meisel siegt bei den Männern, Tamara Hehl bei den U23-Frauen und Norbert Kandler gewinnt im Sprint-Wettbewerb das Finale gegen seinen Mannschaftskollegen Florian König.

Als „Nachfolger“ für das legendäre Weinrieder Weihnachtskegeln hat wegen der der dortigen Kegelbahn-Schließung Sportwart Norbert Kandler einen Einzel-Sprintwettbewerb ins Leben gerufen. Nach spannenden Qualifikations- und K.O.-Runden auf den Thaler Bahnen wird Wolfgang Seruset der erste Gewinner.

 

 

2015

Am Dreikönigstag nimmt ein Thaler 4-Mann-Team wie schon in den Vorjahren am Seniorenpokal-Kegeln im Augsburger Kegelzentrum teil. Erstmalig mischt man ganz vorne mit und belegt am Ende bei den Senioren A den zweiten Platz.

Das neue Spielsystem mit 120 Wurf und Punktewertung ist nach einer Saison angekommen, aber die großen sportlichen Erfolge bleiben leider aus. Die erste Mannschaft führt lange die Tabelle der Bezirksoberliga Schwaben an, wir aber zum Schluss von Fortuna Schwabmünchen überholt und nur Vizemeister. Ähnlich ergeht es der Frauenmannschaft, der am drittletzten Spieltag nur ein einziges Holz zum Sieg fehlt. Das Unentschieden reicht dann ebenfalls nur zur Vizemeisterschaft in der Bezirksliga und der angestrebte Aufstieg, um wieder mit einem 6er-Team spielen zu können, wird verpasst. Die zweite Mannschaft steigt aus Bezirksliga Süd ab und spielt nun in der neuen Kreisklasse-West ebenfalls nur noch mit vier Mann.

Die Schnittbesten der abgelaufenen Saison sind Nicole Weitmann-Griesinger und Florian König. Die Clubmeistertitel, die erstmalig im k.o.-System ausgespielt werden, gehen an Nicole Weitmann-Griesinger und Stefan Mazeth.

Bei den Kreismeisterschaften gewinnen Florian König und Julian Merk den Titel in der Disziplin „Tandem, Männer“ und die derzeit beste Thaler Keglerin Nicole Weitmann-Griesinger wird auch Frauen-Kreismeisterin.

Die Jahreshauptversammlung bestätigt die bisherige Vorstandschaft und das BKSA-Kegeln wird wieder mit zufriedenstellendem Erfolg im Mai ausgetragen.

Die Neuwahlen bei der Kreisversammlung hat folgendes Ergebnis: Roland Ochs wird Kreissportwart (bisher Josef Tobler), Silvia Koch übernimmt die Stellvertretung (bisher Herbert Schreiber) und Mathias Sommer wird der neue Spielleiter vom Kreis 4 (bisher Lothar Hein).

Bei den Kegelweltmeisterschaften in Speichersdorf hat der Ex-Thaler Timo Hehl seine ersten Einsätze für die deutsche Männer-Nationalmannschaft, die nach tollen Spielen Vizeweltmeister wird. Für diesen Erfolg erfährt Timo Hehl (aktiv beim KC Schwabsberg in der Bundesliga, aber weiterhin Mitglied bei AN Thal) eine besondere Ehrung vom Vöhringer Bürgermeister Karl Janson

Das Illertal-Pokalturnier gewinnt der favorisierte Bundesligist KC Schwabsberg zum vierten Mal hintereinander, wobei Fabian Seitz mit seinen 671 Holz eine Weltklasseleistung erzielt. Gastgeber AN Thal belegt unter den 12 Teilnehmern Rang acht.

Für die neue Saison 2015/2016 meldet Sportwart Norbert Kandler eine Frauen- und sechs Männer-Mannschaften. Als Neuzugänge können Florian Ferigutti (vom TSV Blaustein), Marco Ketterer (vom KF Jedesheim) und Silva Strobel (vom FV Gerlenhofen) vermeldet werden. Zu den Aktiven stoßen nun auch die bislang A-Jugendlichen Dominic Metzdorf, Marc Dambacher und Simon Öfner.

Nach Abschluss der Vorrunde stehen die erste und die vierte Mannschaft, sowie die Thaler Damen an der Tabellenspitze ihrer jeweiligen Liga und haben allesamt reelle Chancen auf die Meisterschaft.

 

 

2014

Sportlich kann man wie im Vorjahr nur auf eine mäßige Saison 2013/14 zurückblicken. Zwar spielen die Damen sowie die erste und dritte Herrenmannschaft lange an der jeweiligen Tabellenspitze mit, nach durchaus vermeidbaren Niederlagen rutschen dann aber alle um einige Plätze nach unten. Die Schnittbesten werden Nicole Weitmann-Griesinger, Tobias Suwald bei 100 Schub und Dominik Abt bei 200 Schub.

Auch die Clubmeisterschaft geht klar an Nicole Weitmann-Griesinger und bei den Herren kann Florian König in einem spannenden Finish ganz knapp an Dominik Abt vorbeiziehen.

Nach dem Clubmeistertitel gewinnt Florian König auch noch die Kreismeisterschaft der Junioren. In den Tandem-Disziplinen gibt es gleich zwei Thaler Kreismeisterduos: bei den Männern siegen Michael Heider und Denis Dworatschek, bei den Frauen Nicole Weitmann-Griesinger und Nadine Bittner.

Den schönsten Erfolg markiert zum Saisonabschluss Florian König mit seinem überlegenen Sieg bei den U23-Bezirksmeisterschaften in Augsburg.

In den Sommermonaten findet wieder ein durchaus zufrieden stellendes BKSA-Kegeln statt und auch das 12. Illertal-Pokalturnier Ende August wird ein voller Erfolg. Zum dritten Mal in Folge geht der Bundesligist KC Schwabsberg, diesmal mit 3468 Holz, als Sieger hervor. Gastgeber Thal kann sich unter den 12 Teilnehmern nur auf Rang neun platzieren, was aber auch ungefähr der Ligenzuordnung entspricht

Auf weit mehr Interesse als die durchschnittlichen Saisonerfolge stößt in den Thaler Reihen allerdings die Neugier auf das neu angekündigte Spielsystem. Ab sofort wird auch im gesamten Kegelkreis 4 der international und in höheren Ligen bereits übliche 120-Schub-Modus mit Punktewertung etabliert. Die anfängliche Skepsis nimmt zwar ab, aber die generelle Reduzierung aller Teams in den Kreisklassen auf vier Spieler/innen findet überhaupt keinen Zuspruch. Insbesondere weil damit sogar das Thaler Damenteam in der Bezirksliga betroffen wäre, leitet man auf der Kreisversammlung zusammen mit ein paar anderen Clubs einen Einspruch ein, der jedoch von den Spielleitern abgelehnt wird.

Aufgrund dieser Reduzierung der Mannschaftsstärken kann Sportwart Norbert Kandler wieder eine Frauen-, fünf Herren- und eine Gemischte-Mannschaft in den Spielbetrieb melden. Als Neuzugang darf Thomas Meisel, der bisher bei TSV Blaustein spielte, vermeldet werden. Aus dem Kader der A-Jugendlichen schließen Felix Geiselmann, Noah Kreusel und Florian Merk in den Kreis der Aktiven auf. Nach Abschluss der Vorrunde sind sowohl die Frauen in der Bezirksliga, als auch die Männer in der Bezirksoberliga Tabellenführer ihrer Spielklasse. Zudem nimmt Jugendleiter Florian König wieder mit einer U18-Mannschaft recht erfolgreich auf Bezirksebene teil.

Im Laufe der Vorrunde 2014/15 setzt sich die Anerkennung der Attraktivität des neuen Systems zunehmend durch; dem stehen aber noch recht komplizierte und zeitaufwändige Eingaben der Ergebnisse in die Sportwinner-Software gegenüber. Eine Direktübergabe vom Controlcenter des Kegelbahn-PC an das Sportwinner-Programm ist von der Fa. Ahlborn zwar angedacht, aber noch nicht umgesetzt.

Das Darlehen für den clubeigenen Bus ist zwar seit dem vergangenen Jahr abbezahlt, aber leider fallen immer mehr Reparaturen an. Auch aufgrund der nicht mehr zugeteilten Feinstaubplakette entscheidet sich die Abteilungsleitung, keine weiteren Investitionen zu tätigen. Rechtzeitig zum Jahresende kann der Bus über die Kfz-Firma Möller verkauft werden.

 

 

2013

Die Neuwahlen bei der mäßig besuchten Hauptversammlung ergeben ein nahezu unverändertes Bild der Thaler Vorstandschaft. Abteilungsleiter Sebastian Abt ist nun bereits seit 1997 im Amt, Kassierer Bruno Merk seit 1991, Sportwart Norbert Kandler seit 1999 und Schriftführer Peter Suwald gar schon seit 1974. Für den 2011 gewählten, dann aber zurückgetretenen Jugendleiter Christian Schradi war Florian König nachgerückt, was dann bei den Neuwahlen auch bestätigt wird. Nach etwa zehn Jahren war wieder einmal die Anschaffung neuer Sportanzüge notwendig gewesen; die Kosten wurden in erster Linie von den Aktiven selbst übernommen.

Etwas enttäuschend wird berichtet, dass in der abgelaufenen Spielrunde 2012/13 erstmals seit Jahren kein Meistertitel nach Thal geholt werden konnte. In der Bezirksoberliga darf man mit dem vierten Platz von Thal 1 nicht zufrieden sein, obwohl ausnahmslos alle Heimspiele gewonnen wurden. Der Klassenerhalt von Aufsteiger Thal 2 in der Bezirksliga-A wird hingegen positiv bewertet; ebenso das Abschneiden der Damenmannschaft, die es nach empfindlichem Aderlass durch Weggang von Tamara Hehl, Claudia Kandler und Annelies Danner mit einer starken Rückrunde immerhin noch auf Platz drei in der Bezirksliga-A schaffte. Keines der Kreisligateams erringt einen zufrieden stellenden Tabellenplatz. Wegen Personalnot wurde zwei Mal nicht angetreten (Thal 2 und Thal Gemischt).

Überlegener Clubmeister bei den Herren wird mit Dominik Abt auch der bester Spieler der Saison; bei den Damen holt sich in einem spannenden Finale Laura Emmerz ganz knapp den Titel vor Nicole Weitmann-Griesinger, der saisonbesten Keglerin. Die Youngsters spielen erstmalig im Sprint-Modus mit Alters-Handicap und so wird der erst neunjährige Pascal Rechtsteiner überraschend Jugend-Clubmeister.

Bei den Kreismeisterschaften überzeugen insbesondere die Thaler U23-Akteure: Nicole Weitmann-Griesinger und Florian König gewinnen die Titel, direkt dahinter rangieren drei weitere Thaler. Bei den daraus resultierenden Bezirksmeisterschaften gibt es keine vorderen Platzierungen.

Auf den Bahnen in Thal (U18) und in Vöhringen (U14 und U10) werden im Mai die Bezirksjugendmeisterschaften abgehalten. Großes Lob von allen Seiten erhält Florian König für die ausgezeichnete Gesamtorganisation auf Thaler Seite. Wie in den Jahren zuvor findet wieder ein insgesamt zufriedenstellendes BKSA-Kegeln statt. Zwei Wochen vor Beginn der Punkterunde richtet Thal zum 11. Mal das Illertal-Pokal-Turnier aus; in Anpassung an die höheren Spielklassen erstmalig im 120-Schub.Modus. Mit überlegenen 3498 Holz siegt Bundesligist KC Schwabsberg, Gastgeber AN Thal 1 überrascht mit einem stolzen dritten Platz.

Für die neue Spielrunde 2013/2014 kann machte sich weiterer Verlust von aktiven Keglern bemerkbar. Sportwart Norbert Kandler teilt die bisherige vierte Mannschaft sowie die beiden 4er-Teams (Sechste und Gemischte) neu auf und meldet neben drei Herren und einer Damenmannschaft eine Gemischte mit sechs Spieler/innen. Auch der Kreisspielleiter hat Rückgänge zu verzeichnen und löst die bisherige Kreisklasse-B (4er-Mannschaften) komplett auf. Da auch nur sechs Damenmannschaften in der Bezirksliga-A gemeldet sind, wird hier eine Doppelrunde gespielt.

Auch 2013 wird das Clubgeschehen von einem Trauerfall überschattet: Nach schwerer Krankheit verstirbt im September Rosl Rothenbacher, die Gattin des früheren Clubvorstands und Sportwarts Josef Rothenbacher. Die Urnenbeisetzung erfolgt in Kösching (bei Ingolstadt), der späten Wahlheimat des Ehepaares.

 

 

2012

Bei der Jahreshauptversammlung lobt Abteilungsleiter Sebastian Abt insbesondere die zuverlässige Arbeit des fünfköpfigen Jugend-Betreuerteams. Kassierer Bruno Merk muss allerdings von einem finanziellen Defizit berichten, das in erster Linie aufgrund unerwarteter Reparaturen am Vereinsbus entstand. Der Mitgliederstand von 105 Personen entspricht nahezu dem des Vorjahres.

In sportlicher Sicht konnte man nur bedingt an die bisher gewohnten Höhenflüge anknüpfen. So schafft nach extremen Leistungsschwankungen die erste Mannschaft in der Bezirksoberliga wenigstens den Klassenerhalt; dies bleibt leider den Thaler Damen verwehrt und sie müssen aus derselben Klasse wieder zurück in die Bezirksliga-A absteigen.

Den Glanzpunkt der Saison 2011/12 setzt die junge zweite Mannschaft, die mit hervorragenden Leistungen aufhorchen lässt und mit dem Titelgewinn den sofortigen Wiederaufstieg von der Bezirksliga-B in die Bezirksliga-A zustande bringt. Die drei Thaler Kreisligateams kommen jedoch über enttäuschende Mittelplätze nicht hinaus.

anthal2

 

Titelgewinner der Bezirksliga-B

und somit Aufsteiger in die Bezirksliga-A:

Alle Neune Thal 2

 

  mit Denis Dworatschek, Andreas Roth

  Dominik Stoll, Stefan Kumpfe, Dominik Abt,

  Michael Heider und Thomas Schrapp

 

 

Die Titel der Clubmeister gehen erwartungsgemäß an Tamara Hehl und Stefan Mazeth; beide waren auch die herausragenden Einzelspieler im Laufe der Punkterunde. Tamara Hehl wird aufgrund ihrer Leistungen im U18-Nationalteam zudem mit dem Jugendförderpreis der Stadt Vöhringen geehrt. Maximilian König gewinnt die Kreismeisterschaft der A-Jugend U18 und Dominik Abt schafft dies in der Junioren-Altersklasse U23.

Der Ex-Thaler Timo Hehl (jetzt KC Schwabsberg) gehört inzwischen fest zum deutschen U23-Nationalkader und wird mit seiner Mannschaft Dritter bei den Weltmeisterschaften in Bautzen. Auch seine Schwester Tamara Hehl steht weiterhin im Nationalkader der U18-Mannschaft und wechselt während der Saisonpause zum KC Schrezheim in die erste Damen-Bundesliga.

In tiefer Trauer tragen die Kegler ihr langjähriges Mitglied Erwin Prestele zu Grabe. Der allseits als "Onkel" bekannte Kamerad war bereits 1965 dem Club beigetreten, lange Zeit Leistungsträger der ersten Mannschaft und mehrere Jahre stellvertretender Sportwart. Er verstarb am 27. Juni.

Nach einem erfolgreichen BKSA-Kegeln im Frühsommer wird vor dem Saisonbeginn auch wieder das inzwischen schon 10. Illertal-Pokal-Turnier veranstaltet. Mit 5841 Holz siegt überlegen der Bundesligadritte KC Schwabsberg. Die gastgebenden Thaler kommen diesmal über einen neunten Platz nicht hinaus.

An der inzwischen bereits zehn Jahre alt gewordenen Vierbahnen-Kegelanlage sind Renovierungsarbeiten notwendig, die zum Teil auch vom Verband festgesetzten neuen Sicherheitsvorschriften Genüge leisten.

Während der Sommerpause übernimmt Florian König nahtlos vom zurückgetretenen Christian Schradi das Amt des Jugendleiters. Der neue Jugendcoach absolviert erfolgreich Übungsleiter- und Trainerlehrgänge.

Für die anstehende Saison 2012/2013 ist die Personaldecke wieder recht knapp und Sportwart Norbert Kandler muss die fünfte Mannschaft auf ein 4-er-Team reduzieren. Sowohl die erste Damenmannschaft, als auch die Gemischte können nur aufgrund der Neuzugänge von Monika Theophiel, Petra Gruler, Carina Willbold (jetzt Carina Kumpfe) und Martina Pohl sowie der nach ihrer Babypause wieder zurückgekehrten Nicole Weitmann-Griesinger aufrecht erhalten werden. Bei den Männern ist der Neuzugang Michael Heider aus Dietmannsried zu vermelden. Zudem erlangen die drei A-Jugendlichen Julian Merk, Florian Miller und Marc Felix Bauer Spielberechtigung bei den Erwachsenen und werden bereits in den Kreisklassen eingesetzt. Eine schlimme Serie von Verletzungen erfordert gleich zu Saisonbeginn zahlreiche Aushilfseinsätze.

Die sportlichen Höhepunkte des Kalenderjahres 2012 markieren drei Kegler der ersten Mannschaft: Stefan Mazeth mit 1023, Dominik Abt mit 1039 und Florian König mit 1005 Holz erzielen die ersten offiziellen 1000-er Ergebnisse in der "Nach-Timo-Hehl-Ära".

 

 

2011

Der Kegelclub schwimmt weiter auf den Wellen des Erfolges. Insbesondere die Geschwister Hehl sorgen mit ihren Erfolgen auch außerhalb der Region für Aufsehen. Timo belegt beim hoch dotierten Top-12-Turnier in Ulm im Kreise von Bundesliga- und Nationalkeglern den hervorragenden fünften Platz und seine Schwester Tamara erhält ihre erste Nominierung zum U-18-Länderspiel Polen gegen Deutschland am 2. April im polnischen Tuchowa (bei Danzig).

Im Februar verstirbt unerwartet Karin Bidell, die Gattin des langjährigen Clubvorstands Heinz Bidell. Zahlreiche, insbesondere ältere Keglerinnen und Kegler nehmen an der Beisetzung in Regglisweiler teil.

Den Kreismeistertitel der Junioren gewinnt Timo Hehl mit großem Abstand vor Florian König; auch Ramona Seruset wird Vizemeisterin bei den Juniorinnen. Bei den Senioren-B geht der Titel wieder an Otto Weippert und im Mixed gewinnen Bianca Stoll und Norbert Kandler vor Laura Emmerz und Dominik Abt. Tamara Hehl wird ohne Qualifikation für die bayerischen Meisterschaften gesetzt und belegt dort Rang 3.

Auch bei den Clubmeisterschaften demonstrieren Timo und Tamara Hehl ihre Überlegenheit und holen sich beide Titel.

Nach langem Zweikampf mit dem ESV Augsburg fällt die erste Mannschaft in der der Bezirksliga Schwaben aufgrund eines schwachen Saisonabschlusses auf Rang zwei zurück und verpasst den durchaus möglichen Aufstieg in die Regionalliga Schwaben/Oberbayern. Aufgrund allgemeiner Reduzierungen auf zehn Mannschaften pro Spielklasse muss Thal 2 als Viertletzter wieder aus der Bezirksliga-A absteigen. Die Dritte und Vierte sichern sich die Titel in der Kreisklasse bzw. der Kreisklasse-A. Insbesondere die A-Klasse wird  im gesamten Verlauf des letzten Jahrzehnts von abwechselnden Thaler Mannschaften dominiert. Nur ein einziges Mal im Zeitraum von elf Jahren ging der Titel nicht nach Thal.

 

2011 04 Thal 3 Meister 1a 

 

 

Marco Seruset, Dominik Stoll,

Dominik Abt, Thomas Schrapp

 

 

Andreas Roth, Stefan Kumpfe

und Walter Öfner

 

   

 

 

2011 03 Thal 4 Meister 3 

 

 

Bruno Kaiser, Joseph Bittner,

Peter Grüninger, Tobias Suwald,

 

 

Werner Danner, Peter Suwald

und Paul Hehl

 

 

 

 

Trotz aller Erfolge werden aber zunehmend immer mehr Aushilfseinsätze aufgrund von entstandener Personalnot erforderlich. Kurzfristige Absagen zwingen den Sportwart zu hohem Aufwand, um jede Woche komplette Mannschaften aufbieten zu können.

Bei der JHV erklärt Jugendwart Paul Hehl seinen Rücktritt. Nachfolger wird Christian Schradi, dem zur besseren Aufteilung der Aufgaben drei Betreuer zur Seite stehen werden. Alle anderen Funktionäre bleiben in ihren Ämtern

Das zum wiederholten Male veranstaltete BKSA-Kegeln verläuft in sportlicher wie auch in finanzieller Hinsicht wieder zufrieden stellend. Zur Vorbereitung auf die Punkterunde startet das nunmehr 9. Illertal-Pokal-Turnier, das bereits zum vierten Mal vom TSV Niederstotzingen gewonnen wird. AN Thal landet auf Platz 6.

Nach diversen Anwerbungen aufgrund seiner überragenden Saisonleistungen verlässt Timo Hehl während der Sommerpause den Club und wechselt zum Bundesligisten KC Schwabsberg, wo er schnell zu einem Leistungsträger wird. Am 12. November wird er auch zu seinem ersten U23-Länderspiel berufen. In Mutterstadt trägt Timo Hehl als Zweitbester im deutschen Nationaltrikot zum Sieg gegen Frankreich bei.

Aufgrund weiterer Personalabgänge kann Sportwart Norbert Kandler für die Saison 2011/2012 die sechste Mannschaft nicht mehr nominieren. So nimmt AN Thal mit einem Damenteam, einer Gemischten sowie fünf Herrenmannschaften am Punktspielbetrieb teil. Thal 1 spielt weiter in der Bezirksliga, die aber nun in Bezirksoberliga umbenannt wurde. Innerhalb des Kreises 4 wird auch die Kreisklasse-A wieder zweigeteilt in A1 und A2. Die erste Mannschaft beginnt die Saison mit drei Niederlagen, arbeitet sich aber mit einer längeren Siegesserie dann wieder in der Tabelle hoch. Die meisten Thaler Teams halten sich schadlos; allerdings gehen die Damen in der Bezirksoberliga als Tabellenletzter abstiegsgefährdet in die Winterpause.

 

2010

Um die hohen Fahrtkosten mit Privat-PKW bzw. Mietfahrzeugen zu senken, wird über die Winterpause ein eigener Vereinsbus, 9-Sitzer Fiat Ducato, angeschafft. Dies reißt zuerst natürlich ein großes Loch in die Clubkasse, sollte sich aber auf Dauer wieder bezahlt machen.

Obwohl sich die Clubgröße inzwischen etwas verringert hat (aktuell 104 Mitglieder), hält der sportliche Aufschwung unvermindert an. Wegen personeller Knappheit werden in der Rückrunde der Saison 2009/2010 zwar zahlreiche Aushilfseinsätze notwendig, aber zumindest die Kreisklassen werden wieder von AN Thal beherrscht. So holen sich die Vierte die Titel in der Kreisklasse-A und die Gemischte (Damen 2) in der Kreisklasse-B.

 

2010 Thal 4 Meister 4y

 

 

 

Von links:

 

Manfred Lieble, Peter Suwald,

Paul Hehl, Tobias Suwald, Thomas Schrapp und Bruno Merk

 

 

 

 

 

  

 

 

2010 Thal D2 Gem Meister 4y

 

 

  

Von links:

 

Susan Kräuter, Judith Hehl und Nadine Bittner

 

außerdem gehörten zum Team:

Ulrike Roth und Tina Öfner

 

 

 

 

 

   

Als Aufsteiger belegt die erste Mannschaft einen beachtlichen dritten Rang in der Bezirksliga Schwaben und die zweite Mannschaft schafft mit ebenfalls dem dritten Platz (aufgrund eines Konkurrentenverzichtes) sogar den Aufstieg in die Bezirksliga-A. Thal 3 muss am letzten Spieltag die Titelhoffnungen in der Kreisliga begraben.

Die erste A-Jugendmannschaft wird nach monatelanger Dominanz Zweiter in der Bayernliga und die zweite A-Jugend holt sich den Titel in der Bezirksliga. Diese Jugendmannschaften werden in der Spielrunde 2010/11 nicht mehr gemeldet, das der Großteil inzwischen dem Jugendalter entwachsen ist. Einer der größten Erfolge der Clubgeschichte ist die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft in Ludwigshafen, wo sich die Thaler U18 allerdings mit dem 12. Platz zufrieden geben muss. Mit Timo Hehl, Dominik Abt, Laura Emmerz und Tamara Hehl werden in die bayerische U18-Landesauswahl berufen.

Fast schon obligatorisch holen sich Timo Hehl (direkt dahinter vier weitere Thaler) sowie Laura Emmerz die Kreismeistertitel. Timo Hehl wird daraufhin sogar schwäbischer U18-Meister, Dominik Abt schafft es hier auf Rang drei. Bei der bayerischen Meisterschaft erreichen Timo Hehl und Tamara Hehl jeweils den vierten Platz.

Peter Hochberger und Otto Weippert sichern sich recht überlegen die Kreismeisterschaften bei den Senioren-A und –B. Peter Hochberger gewinnt anschließend auch die schwäbische Meisterschaft.

 

Bei erschreckend geringer Teilnehmerzahl werden in der Jahreshauptversammlung Tamara Hehl, Christian Zanker und Timo Hehl als Schnittbeste ausgezeichnet. Beide Clubmeistertitel gehen ebenfalls an die Geschwister Hehl; Timo erreicht dabei eine neue Rekordzahl von 2956 Holz (Durchschnitt von 493 Holz).

Das 8. Illertal-Pokalturnier gewinnt Bundesligist ESV Ravensburg; Gastgeber AN Thal wird insbesondere nach einer 1050-Holz-Leistung von Timo Hehl ausgezeichneter Vierter. Das BKSA-Kegeln, die Anschaffung neuer Trikots (gesponsert durch Judith Keller, Gattin der verstorbenen Mitglieds Josef Keller) und die Teilnahme von vier Thaler Mannschaften bei einem internationalen Turnier im österreichischen Jenbach gehören zu den weiteren Höhepunkten des Jahres.

Für die neue Saison 2010/11 meldet Sportwart Norbert Kandler wegen der personellen Rückgänge zwei Mannschaften weniger als im Vorjahr und die verbleibenden Jugendlichen nehmen nur noch in den jeweiligen Einzelwettbewerben an den Jugendspieltagen teil. Durch den Aufstieg der zweiten Mannschaft befinden sich nun erstmalig zwei Thaler Teams in Spielklassen mit 200 Wurf. Das sich zusätzlich einstellende  ungewöhnliche Verletzungspech zwingt bereits in der Vorrunde 2010/2011 zu noch mehr Aushilfseinsätzen als in der Saison zuvor. Dennoch spielen die meisten Mannschaften von AN Thal in den jeweiligen Ligen wieder ganz vorne mit und das Ausnahmetalent Timo Hehl brilliert Woche für Woche mit bundesligareifen Auftritten

 

2009  

Schon während des Jubiläumsjahres hatte sich die Fortsetzung des  Aufwärtstrends angedeutet. Mit zehn Erwachsenenteams (7x Herren, 2x Damen und eine Gemischte) sowie insgesamt vier Jugendmannschaften ist bei Alle Neune Thal eine neue Rekordmarke erreicht.

Zwar scheitern die zweite und die dritte Mannschaft am Ende denkbar knapp an Titel und Aufstieg, weit wichtiger und erfolgreicher schneidet jedoch Thal 1 ab. Mit zehn Punkten Vorsprung holt man sich nach vierjähriger Präsenz in der Bezirksliga-A souverän (mit 40:4 Punkten und 5451 Holz Schnitt) die Meisterschaft und steigt somit erstmalig in der Clubgeschichte in die Bezirksliga Schwaben (später in Bezirksoberliga umbenannt) auf. Das bisher einzige kurze Intermezzo in einer vergleichbaren Spielklasse liegt bereits 35 Jahre zurück: in der Saison 1974/75 agierte Thal in der damaligen eingleisigen Bezirksklasse.

2008 Thal1 x

 

 

 

Meister der Bezirksliga-A

und Austeiger in die

Bezirksliga Schwaben:

 

Stehend:

Stefan Mazeth, Peter Hochberger

und Christian Kandler

 

Kniend:

Otto Weippert, Timo Hehl

und Norbert Kandler

 

 

 

Aufgrund der Bedeutung des Aufstieges der ersten Mannschaft gehen die Meisterschaften von Thal 6 in der Kreisklasse-A und von Thal Damen 2 in der Kreisklasse-B etwas unter. Die anderen Thaler Mannschaften belegen in den jeweiligen Spielklassen vordere Plätze und spielen lange um die Titel mit.

Timo Hehl spielt in seiner ersten Herren-Saison einen grandiosen Schnitt von 925 Holz. Auch beim 100-Kugeln-Spiel liegen mit Dominik Abt (454 Holz) und Laura Emmerz (425 Holz) die Jugendlichen ganz vorne.

In der Vorrunde der neuen Saison 2009/2010 knackt Timo Hehl nahezu alle Einzelrekorde auf den Heimbahnen; zudem spielt er in Augsburg bundesligareife 1049 Holz

Die A-Jugend kommt nach schwachem Start noch auf den beachtlichen dritten Platz in der Bayernliga. Hier sind ebenfalls Timo Hehl und Domink Abt mit 454 bzw. 452 Holz die tragenden Größen.

Fast schon erwartungsgemäß werden Laura Emmerz und Timo Hehl auch Kreismeister der A-Jugend. Besonders bei den Jungs verdeutlichen die Thaler auch mit den Plätzen zwei, drei und vier ihre Vorherrschaft.

Bei den darauf folgenden Bezirksmeisterschaften wird Timo Hehl Vizemeister, Dominik Abt und Florian König kommen auf die Plätze sechs und sieben. Und Laura Emmerz schafft es bei den Mädchen auf Rang sechs.

Auch von den „älteren Semestern“ kann Thal bei den Kreismeisterschaften endlich wieder einmal besser abschneiden: Peter Hochberger holt den Titel bei den Senioren-A, Norbert Kandler wird Dritter bei den Herren, Denis Dworatschek wird Dritter bei den Junioren und Ramona Seruset Titelgewinnerin bei den Juniorinnen.

Die Clubmeistertitel gehen an Peter Hochberger und Bianca Stoll; Christian Zanker gewinnt das Schnittbesten-Turnier.

Die meisten Positionen der Clubführung werden bei der Jahreshauptversammlung bestätigt. Neu ins Amt kommen Wolfgang Seruset als stv. Abteilungsleiter (für den 2008 zurückgetretenen Anton Schrapp) und Paul Hehl als neuer Jugendleiter. Der bisherige Jugendleiter Dietmar König wird dafür zweiter Sportwart.

Am 10. Juli verstirbt 80-jährig das Gründungsmitglied Karl Höfer. Seine Verdienste liegen vor allem in der Verwirklichung des Anschlusses der Kegler an den SSV Illerberg/Thal (1981), an den vorbereitenden  Planungen für das neue Sportheim (1985) und folglich dem Bau der ersten clubeigenen Kegelbahn (1988).

Nachdem Dominik Abt und Timo Hehl bereits fest etabliert sind, werden nun auch Laura Emmerz und Tamara Hehl in die bayerische U18-Landesauswahl berufen.

Bereits zum siebten Mal wird von AN Thal das große Kegelturnier veranstaltet, das ab sofort den Namen „Illertal-Pokalturnier“ tragen soll. Fast schon sensationell, dass Gastgeber AN Thal alle Bundesligisten hinter sich lässt und das Turnier selbst gewinnt. Ein weiteres BKSA-Kegeln sowie das dritte "Josef Keller Gedächtnisturnier" werden veranstaltet; beides mit nur mäßigem Erfolg. Bei einem auf den SSV-Bahnen organisierten U-18-Turnier mit den besten deutschen Clubs siegen die Thaler Jungs.

Zum Jahresende treten vier Kegler der sechsten Mannschaft geschlossen aus dem Club aus. Dadurch entsteht für die Rückrunde 2009/2010 ein bisher nie da gewesener personeller Engpass.

 

2008  

Der einzige Meistertitel geht an Thal 5 in der Kreisliga-A. Die Damen steigen in die Bezirksliga Schwaben auf, wo noch nie eine Thaler Erwachsenenmannschaft spielte. Bei den Kreismeisterschaften geben seit Jahren die Youngsters aus Thal den Ton an. Die Titel in der jeweiligen Altersklasse holten in den letzten Jahren: Christian Kandler, Julia Rausch, Denis Dworatschek, Dominik Stoll, Vanessa und Tamara Zinkler sowie Dominik Abt. Gleich zweimal hintereinander wurden Timo Hehl und Laura Emmerz Kreismeister; Julian Merk mittlerweile sogar schon dreimal. Bei den Bezirksmeisterschaften wird Timo Hehl Zweiter und seine Schwester Tamara Bezirksmeisterin der B-Jugend. Die A-Jugend-Mannschaft verpasst mit Rang 4 in der Bayernliga nur knapp die Teilnahme an den deutschen Meisterschaften. Dominik Abt und Timo Hehl werden in den Landeskader Bayerns berufen und sind bei ihrem ersten A-Jugendländerspiel die Mannschaftsbesten. Bei einem Ländervergleich in Kaiserslautern, mit allen 12 deutschen Landesverbände, tragen die beiden Talente wesentlich zum Gesamtsieg Bayerns bei. Das Jubiläumsjahr haben die Damen mit einem unterhaltsamen Moonlight-Kegeln eingeleitet. Dem folgt ein großes Juniorenturnier mit den besten Mannschaften Deutschlands, wobei die Thaler Jungs und die Mädchen als Sieger hervorgehen. Beim hochkarätig bestückten Jubiläumsturnier mit Bundesligabeteiligung, siegt zum 3. Mal der TSV Niederstotzingen überlegen mit der Traumzahl von 6020 Holz. Die Kegler des FC Bayern München gastieren zum Freundschaftsspiel in Thal und erzielen auch ohne ihren kegelnden Fußballstar Mehmet Scholl ein tolles Ergebnis. Abgeschlossen wird das Jahr mit einem großen Festabend, an dem zahlreichen Ehrengästen und einige Gründungsmitglieder anwesend sind.

FC Bayern Kegler 2008 06 09

Anlässlich des 50-jährigen Clubjubiläums gastieren die Kegler des FC Bayern München auf den Sportheimbahnen. Von Thaler Seite treten an (stehend von links): Christian Zanker, Thomas Schrapp, Denis Dworatschek, Stefan Mazeth, Christian Kandler, Norbert Kandler und Wolfgang Seruset (stv. Abteilungsleiter).

 

 

2007

Alle Mannschaften spielen in ihren Klassen vorne mit, aber am Ende holen nur Thal 2 und Thal 6 die Titel; Thal 1 wird Vizemeister der Bezirksliga-A. Thomas Schrapp kratzt schon an der 900er-Marke und wird mit einem Schnitt von 896 Holz Jahresbester. Bei den Senioren-A wird Otto Weippert Kreis- und Bezirksmeister und belegt dann bei den Bayerischen Meisterschaften den hervorragenden 3. Platz. Die A-Jugendmannschaft wird souverän Schwäbischer Meister, Christian Kandler holt sich den schwäbischen Einzeltitel und qualifiziert sich für die Bayerischen. Alle Neune Thal geht erstmalig mit einer eigenen Homepage unter Webmaster Daniel Kumpfe ins Internet und das neue Amt des Pressewartes geht an Wolfgang Seruset. Beim 5. Illeranzeiger Pokalturnier überragt der Schwabsbergers Jugend-Nationalspieler Fabian Seitz, der mit 1125 Holz eine echte Weltklasseleistung bietet.

 

2006

Das Jahr beginnt äußerst traurig: Nach langem Leiden an den Folgen eines Verkehrsunfalls verstirbt Josef Keller, der jahrzehntelang engste Verbundenheit zu den Keglern zeigte. Der ehemalige Spieler und Kamerad unterstützt mit seiner Bäckerei Keller als Hauptsponsor und Werbepartner die Kegelabteilung bereits seit 1990. Der sportliche Aufwärtstrend hingegen hält unvermindert an und in der neuen Welt der 200 Schub wird Otto Weippert mit 884 Holz im Schnitt Jahresbester.

Die B-Jugend erhält den Jugendförderpreis der Stadt Vöhringen, nachdem sie sich über die Regionalliga für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Im sächsischen Bautzen wird man stolzer Fünfter und hätte mit nur 16 zusätzlichen Kegeln sogar die Deutsche Vizemeisterschaft erringen können.

 

2006 B-Jug DtMeisterschaft b

Der stolze Thaler Auftritt bei den deutschen Meisterschaften in Bautzen.

Hinten: Jugendleiter Dietmar König, Florian König, Samuel Lieble, Betreuer Paul Hehl und rechts Abteilungsleiter Sebastian Abt     -      Vorne: Dominik Abt, Timo Hehl, Moritz Kuhn und Dominik Stoll

 

2005

Der Club ist auf 115 Personen angewachsen und sportlich findet endlich der lange herbeigesehnte Umbruch statt. Thal 1 wird Meister der Bezirksliga-B, Thal 2 und Thal 3 holen die Titel in den Ligen darunter. Durch den Aufstieg der ersten 3 Mannschaften steht AN Thal zumindest wieder mit dem Großteil der Vereine im Kreis auf Augenhöhe. Bei den Junioren wird Andreas Roth Kreismeister. Die männliche und die weibliche B-Jugend werden Schwäbische Meister und qualifizieren sich für die Regionalliga Bayern.

 

2004

Thal 2, Thal 3 und auch die Sechste holen sich die Meistertitel, doch den Aufschwung bremst nochmals die erste Mannschaft, die trotz einer tollen Saison nur auf Rang 2 in der Bezirksliga-B kommt. Jugendleiter Dietmar König kann aufgrund guter Öffentlichkeitsarbeit einen Bestand von 26 Schützlingen zu Protokoll geben. Sein B-Jugend-Team wird Bezirksliga-Meister und qualifiziert sich für die Regionalliga. Durch die notwendigen weiten Fahrten zu Auswärtsspielen ergeben sich aber hohe Belastungen für die strapazierte Clubkasse. Das Illeranzeiger-Turnier findet wieder statt und wird vom ESV Ravensburg gewonnen. Thorsten Reiser, Nummer 1 der Weltrangliste, erzielt dabei sehenswerte 1071 Holz. Mit dem unerwarteten Tod von Heinrich Hiebl verliert Thal einen langjährigen Spieler und Kollegen, der noch kürzlich beim Lochfest für das leibliche Wohl aller gesorgt hatte. Josef Tobler vom FV Gerlenhofen wird neuer Kreissportwart. Er übernimmt das Amt nach sage und schreibe 32 Dienstjahren von Herbert Schreiber (noch Stellvertreter).

 

2003

Das 100. Mitglied wird aufgenommen - vier Bahnen sind vorhanden! Nun sollte die erste Mannschaft unbedingt aufsteigen, doch Thal 1 schafft in der Bezirksliga-B nur Platz drei. Von acht Thaler Mannschaften wird nur die Fünfte Meister, bereits zum 3. Mal in Folge . Dietmar König wird neuer Jugendwart und erfüllt bis 2009 diese Aufgabe mit größtem Engagement. Schon 14 Kids haben Spaß an den neuen Bahnen und werden von erfahrenen Keglern eingewiesen und betreut. Als zusätzliches finanzielles Standbein soll die Monitorwerbung dienen und über dieses neue Format können bald zahlreiche Partner und dadurch Gelder gewonnen werden. Das Illeranzeiger-Pokalturnier mit Bundesliga-Teilnahme wird ins Leben gerufen. Erster Sieger wird der TSV Niederstotzingen.

2002 Jugend01-1000

 

 Auch die jüngste Generation ist begeistert von den hochmodernen Bahnen

  

Stehend: Florian König, Denis Dworatschek, Dominik Stoll, Samuel Lieble, Christian Kandler und Vanessa Zinkler.

 

Kniend: Timo Hehl, Dominik Abt, Laura Emmerz und Matthias Wechselberger

 

 

2002

Thal 3 und Thal 5 verteidigen die Meistertitel des Vorjahres und die Damen schaffen den Aufstieg in die Bezirksliga-A. Beste Keglerin ist Claudia Kandler mit 403,9 Holz. Bei den Kegelbahnen wird auch der Innenausbau unter Leitung von Bernhard Martin in grandioser Eigenleistung der Mitglieder durchgezogen und Ende Juli werden die Bahnen mit einem Festakt eingeweiht und in Form eines Turnieres der Öffentlichkeit übergeben.

2002 feier 48-1000

 

 

 

SSV-Chef Hubert Günther und Vöhringens Bürgermeister Karl Janson bei der

Eröffnungsfeier

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das Werk ist vollendet: Die neue Vierbahnenanlage im Illerberger Sportheim

 

2001

Claudia Kandler wird mit 880 Holz Damen-Kreismeisterin und vertritt endlich mal wieder den Club auch auf Kreisebene würdig. Norbert Kandler übertrifft mit 434 Holz Jahresdurchschnitt die bisherige Bestmarke gleich um 8 Zähler. Tina Öfner aus den Thaler Reihen übernimmt für vier Jahre das Amt der Spielleiterin vom Kreis 4 und Lothar Hein vom VfL Günzburg kreiert für den Kegelkreis eine offizielle Internet-Homepage mit Ergebnissen, Tabellen und Informationen. Die Abteilungsleitung wird bei der GV bestätigt und kann sich auf das nun beschlossene Bauvorhaben einstellen. Den Löwenanteil leisten hier Sebastian Abt und sein Stellvertreter Joseph Bittner. Trotz unerwarteter Verzögerungen wegen Nachforderungen seitens des BLSV können rechtzeitig die Dacheindeckung und während des Winters der Innenausbau stattfinden.

2001 10 Rohbau 115-1000

SSV-Gesamtvorstand Hubert Günther hält die Ansprache beim Richtfest

 

2000

Die sportlichen Erfolge wachsen weiter und mit Thal 1, Thal 3, Thal 4 und den Damen wird man gleich mehrfach Vizemeister. Drei erfolgreiche Jugendmannschaften lassen auch die Nachwuchssorgen vergessen. Josef Birzele wird zum 6. Mal Clubmeister und damit wieder alleiniger Rekordhalter. Die vorläufige SSV-Zustimmung für die Bahnerweiterung liegt vor, aber man tendiert nun eher zu einem kompletten Neubau einer 4-Bahnenanlage, die auf die bisherigen 2 Bahnen aufgesetzt werden soll .

2000 alle-1000

Gruppenbild zum Abschied vom Sportheim-Wirt Joanis Aslanidis, den es zurück in seine griechische Heimat zieht

 

1999

Thal 2 kann den Kreisligatitel gewinnen, aber Thal 1 wird wie im Vorjahr nur Dritter. Neuer Sportwart wird der bisherige Stellvertreter Norbert Kandler, der auch noch heute im Amt ist. Jugendwart wird für insgesamt 4 Jahre Paul Hehl. Verbandsauflagen schreiben nun schon ab der Bezirksliga-A vier Bahnen vor und so wird die Bahnerweiterung zum Überlebensthema. Anträge werden gestellt und Zuschussfragen geklärt. Von Seiten des SSV wird angeregt, das Projekt im Rahmen eines Sportheim-Ausbaus zu realisieren (Küchenvergrößerung, Toiletten im EG, zusätzliche Umkleide- und Stauräume).

 

1998

Auf freiwilliger Basis stellen die Keglerdamen gemeinsam auf das Vollkugelspiel um; trotz des momentanen Leistungsrückschrittes erweist sich dies langfristig als richtig. Mit sechs Mannschaften und wachsendem Jugendspielbetrieb werden die Engpässe auf der Kegelbahn immer deutlicher. Die Abteilung zählt schon 84 Mitglieder und die Forderungen in Bezug auf eine Bahnerweiterung gewinnen an Dynamik.

 

1997

Vorstand Anton Schrapp übergibt sein Amt an den bisherigen Stellvertreter Sebastian Abt, der dieses heute noch bekleidet. Schrapp erklärt sich zudem bereit, für zwei Jahre als Sportwart zu agieren und auch auf diesem Gebiet einen Nachfolger einzuarbeiten. Trotz immer besser werdender Resultate wird Thal 1 nur Drittletzter und muss den bitteren Abstiegsweg in die Bezirksliga-B antreten. Der B-Jugendliche Stefan Kumpfe wird schwäbischer Meister.

 

1996

Zusammen mit dem KF Jedesheim bilden die Thaler Stefan Kumpfe und Tobias Suwald ein B-Jugend-Team, das sich über die Regionalliga sogar für die Bayernliga qualifiziert. Die neu gegründete Damentruppe, überwiegend Anfängerinnen, erreicht Platz 5 in der Kreisliga. Beste Keglerin ist Angelika Klinkusch mit einem Schnitt von 359 Holz. Das rasante Anwachsen der Kegelabteilung engt die Trainingsmöglichkeiten zunehmend ein und so wird erstmals die Erweiterung der Kegelanlage angedacht. Gesamtvorstand Peter Daniek schließt einen Anbau nicht grundsätzlich aus, muss aber anderen SSV-Projekten den Vorrang einräumen.

1997 Damen AN Thal-1000

Die Thaler Keglerinnen der "ersten Stunde"   

Hinten von links: Claudia Kandler. Birgit Merk, Karin Kaiser, Angelika Klinkusch und Trainerin Monika Arnold (vom ESC Ulm).   -   Vorne von links: Tina Öfner, Marion Huth, Annelies Lukasik (jetzt Annelies Danner) und Sonja Wetzel (jetzt Sonja Götzfried).

 

1994 - 1995

Mit seinem fünften Clubmeistertitel zieht Anton Ambros mit Josef Birzele gleich. Das erste Paarkampf-Turnier findet großen Anklang und wird bis 2005 zur festen Einrichtung. Immer mehr Thaler Damen finden Interesse am Sportkegeln; überwiegend handelt es sich dabei um die Partnerinnen von aktiven Keglern. 60 Personen stehen mittlerweile auf der Mitgliederliste – und sie wächst stetig. In die Amtszeit des neuen Sportwarts Bruno Kaiser fällt die Gründung der Damenmannschaft. Unter Federführung von Tina Öfner startet ein Kreisliga-Team , dem auch Marion Huth, Karin Kaiser, Claudia Kandler, Angelika Klinkusch, Annelies Lukasik (jetzt Annelies Danner), Birgit Merk und Sonja Wetzel (jetzt Sonja Götzfried) angehören. Josef Birzele und Joseph Bittner übernehmen für vier Jahre die Ausbildung der Keglerjugend und gewinnen weiteren Nachwuchs hinzu. Als bisher einziger Thaler erhält Helmut Schein die Ehrennadel des BSKV.

 

1993

Gerhard Rösler spielt mit 515 Holz einen sensationellen Bahnrekord, der bis zur Stilllegung der alten Anlage, 2002, nicht mal ansatzweise erreicht werden kann. Christian Schradi wird Schwäbischer A-Jugend-Meister und qualifiziert sich für die Bayerischen. Der dortige vierte Platz berechtigt erstmals einen Thaler Kegler zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften.Erlöse aus dem jährlichen Fußballturnier gehen an gemeinnützige Organisationen. Innerhalb der letzten 4 Jahre wurden insgesamt DM 6000.- über Frau Margot Petzel an die „Kinderkrebshilfe“ und an die „Aktion Sorgenkind“ oder einmal auch direkt an den Illerberger Kindergarten weitergereicht.

1992 alle mit Sponsor-1000

Die neuen Trainingsanzüge   -   Ein Großteil der aktiven Kegler von AN Thal mit Sponsor Josef Keller und Abteilungsleiter Anton Schrapp (beide ganz links)

 

1991 - 1992

Bruno Merk wird neuer Kassierer und ist bis zum heutigen Tag wacher Hüter der Club-Finanzen. Paul Hehl wird für 4 Jahre Sportwart. Auf den eigenen Bahnen wird man immer heimischer, Thal 1 wird Meister (denkbar knapp vor Lauingen) und steigt somit in die Bezirksliga-A auf. Mit einer Durchschnittsleistung von 421,5 Holz knackt dann Erolf Rothenbacher die 420er-Marke. Extra erwähnt wird von Sportwart Paul Hehl bei der GV, dass in der abgelaufenen Saison „sage und schreibe“ zehn Spieler auf einen 400er-Schnitt kamen. Durch das Engagement von Gerhard Rösler (später unterstützt durch Josef Rothenbacher) wird die heute noch bestehende vorbildliche Thaler Jugendarbeit ins Leben gerufen. Thomas Schrapp, Tobias Suwald, Christian Zanker und Michael Zanker bilden die erste Thaler B-Jugendmannschaft.

 

1990

Wie erhofft, kommt aus den Reihen der Fußballer weiterer personeller Nachschub und so kann Sportwart Erolf Rothenbacher sogar eine 5. Mannschaft ins Rennen schicken. Als erster Spieler holt sich Josef Birzele seinen fünften Clubmeister-Titel. Aufgrund einer Idee und Pokalspende von Gerhard Rösler wird das Top12-Turnier ins Leben gerufen. Mit überragenden 877 Holz wird Erolf Rothenbacher erster Gewinner. Nach Vertragsende mit der Fa. Radsport Schrapp wird die Illerberger Bäckerei Keller neuer Hauptsponsor. Inhaber Josef Keller unterstützt AN Thal von diesem Zeitpunkt an bei Beschaffung von Sportkleidung.

 

1988 - 1989

Beim Kegelbahnbau gibt es einen herben Dämpfer. Starke Regengüsse haben die nahezu fertigen Bahnen überflutet. Um die gründliche Trocknung zu sichern wird der Estrich wieder komplett ausgebrochen und neu eingebracht. Nach weiteren Kraftakten erfolgt im September der Bezug der neuen Bahnen. Elf Spieljahre lang war nun AN Thal im Cardijn-Haus untergekommen, hatte den Tiefpunkt der Vereinsgeschichte erlebt, aber dann auch wieder durch Kameradschaft und Zusammenhalt den Weg aus der Krise gefunden.

 

1987

Endlich erfolgt der erste Spatenstich zum Kegelbahn-Neubau. Tatkräftig geht es ans Werk und so kann noch vor Wintereinbruch der Rohbau fertig gestellt und mit dem Innenausbau begonnen werden. Zum ersten Mal richten die Thaler ein Fußballturnier für Kegelclubs aus und gewinnen es selbst (hoher Fußballeranteil). Aufgrund großer Beliebtheit wird das Turnier bis 1999 insgesamt elf Mal (Fronleichnam) ausgetragen.

 

 

1986 Thal1AN Thal 1 

In der Saison 1985/86: Zweiter Platz in der Kreisliga und damit Aufsteiger in die Bezirksliga-B

hinten von links: Erolf Rothenbacher, Peter Suwald, Günter Rösler, Josef Rothenbacher

vorne: Josef Birzele und Gerhard Rösler

 

 

 

 

1986 Thal2

 

 

 

  

AN Thal 2

In der Saison 1985/86: Meister der Kreisliga-A und damit Aufsteiger in die Kreisliga

hinten von links: Erich Jechle, Dieter Kolb, Gerhard Schein

vorne von links: Anton Schrapp, Reinhold Schradi, Gerhard Rösler, Heinz Bidell

  1986 Thal3

 

 

 

AN Thal 3

In der Saison 1985/86: Platz 7 in der Kreisliga-B

hinten von links: Erwin Schein, Max Hiebl, Erich Jechle, Helmut Schein

vorne von links: Georg Prestele, Karl Maier, Johann Spegele

 

 

 

1985 - 1986

Thal 1 schafft in Betlinshausen mit 2675 Holz neuen Kreisrekord und Heinrich Hiebl kommt erstmalig im Schnitt knapp über 410 Holz. Nach fünf Jahren Kreisliga kehrt Thal 1 zurück in die Bezirksliga-B. Die Talsohle scheint nun endgültig durchschritten. Passend zum Aufwärtstrend werden vom neuen SSV Vorstand Stefan Schwarz die Pläne zum Bau der eigenen Bahn konkretisiert. Trotz der Fusion mit dem SSV wird beschlossen, den Traditionsnamen „Alle Neune Thal“ weiter zu führen. Abteilungsleiter Heinz Bidell rückt freiwillig ins zweite Glied; sein Nachfolger wird Anton Schrapp (bis 1996). Auch Helmut Schein gibt das Amt des Kassierers an Georg Prestele ab (bis 1991). Karl Maier wird für zwei Jahre zum Sportwart gewählt. Erstmalig werden die Thaler Kegler Werbung auf ihrer Sportkleidung tragen. Die Illerberger Firma Radsport Schrapp bezuschusst den Kauf von Trainingsanzügen und das Firmenlogo wird auf den Jackenrücken aufgedruckt (Dauer des Vertrages: 4 Jahre).

 

1983 - 1984

Ein Rückschlag in Bezug auf die eigene Anlage: Aus finanziellen Gründen muss der SSV beim Sportheimbau das Projekt Kegelbahnen vorerst zurückstellen. SSV-Chef Karl Höfer, selbst ehemaliger Kegler, tut alles, um die nun angezweifelte Realisierung und damit das Vertrauen in den Gesamtverein zu erhalten. AN Thal veranstaltet zum 25-jährigen Bestehen ein großes Turnier im Cardijn-Haus. Eine Woche lang spielen 28 Teams um Pokale und beim parallel laufenden Preiskegeln (600 Teiln., je 10 Schub) gibt es schon ein Fernsehgerät und ein Fahrrad zu gewinnen. Die Thaler Zweite läuft zur Höchstform auf: mit 2611 Holz erzielt man in Ichenhausen Kreisrekord, wird Meister der Kreisklasse und gewinnt zudem auch den Kreispokal. Per Bus fahren die Kegler und ihre Familien nach Tripsdrill mit anschließender Neckar-Schifffahrt. Dies bleibt bis heute der letzte gemeinsame Clubausflug.

 

1982

Ab 1. Januar 82 gehört man als Abteilung Sportkegeln dem SSV Illerberg/Thal an. So wird auch die Zuschussberechtigung für wichtige Fördergelder erlangt, die für das geplante Bauvorhaben der Bahnen absolut notwendig sind. Der neue Sportwart Hugo Weichhan erkennt die Chance zum kompletten Neuanfang. Zunehmend gewöhnt man sich sogar an die, von Gegnern gefürchteten Cardijn-Haus-Bahnen. Thal 1 beendet z.B. die Vorrunde mit 10:0 Heimpunkten, aber auch 0:8 Auswärtspunkten und verpasst als Vizemeister nur knapp den direkten Wiederaufstieg. Zum ersten Mal seit dem Wechsel nach Vöhringen wird wieder ein 400er-Durchschnitt erreicht (Peter Suwald mit 404,3 Holz). Aufgrund weiterer Clubzuwächse wird der Kreis 3 (jetzt Donauries) zweigeteilt und die 14 Clubs aus der Neu-Ulmer Region bilden den neuen Kegelkreis 4. Ab sofort werden auch in den Kreisklassen Mannschaftsstärken von 6 Keglern/Keglerinnen eingeführt.

 

1981

AN Thal ist am Tiefpunkt der Clubgeschichte angekommen: Die Erste steigt nach blamablen Auftritten in die Kreisklasse ab und als Folge davon werden alle anderen Teams des Clubs jeweils eine Spielklasse zurückgestuft. Im Rahmen des geplanten Sportheimbaus hofft man sehnlichst auf eigene Bahnen, um mit der Rückkehr nach Illerberg/Thal die entstandenen Nachwuchsprobleme zu lösen. Bei einer außerordentlichen Versammlung wird der Anschluss an den SSV besiegelt und Heinz Bidell sowie der SSV-Vorsitzende Karl Höfer reichen entsprechende Anträge beim BLSV ein. Der bislang eigenständige Club Alle Neune Thal ist damit aufgelöst.

 

1979 - 1980

Unter dem Zwangsumzug leidet auch die Moral der Aktiven und die seit zwei Jahren bestehende Talfahrt lässt sich nicht mehr aufhalten. Die erste Mannschaft steigt in die Bezirksliga-B ab und nur drei Spieler erreichen einen Schnitt von 390 Holz. Um die Stimmung aufrecht zu erhalten, gönnt man sich einen Clubausflug in den Münchner Olympiapark und an den Ammersee nach Andechs. In Illerberg laufen Planungen zum Bau einer Gemeinschaftshalle an. Die zeitweise angedachte Integration von Vereinszimmer, Proberaum und Kegelbahn wird jedoch schnell wieder gestrichen. Aber im Jahr darauf entscheidet der SSV Illerberg/Thal unter Vorstand Karl Höfer, ein neues Sportheim zu erstellen.

 

1978

Josef Rothenbacher schafft es als erster Thaler Kegler, zum dritten Mal Clubmeister zu werden (ältere Aufzeichnungen liegen nicht lückenlos vor). Als Thaler Novum erfolgt die Beschaffung von einheitlichen Ausgehanzügen. Fam. Kast lässt die beiden Kegelbahnen zugunsten eines neuen Speiselokales abbrechen. Die nun „heimatlosen“ Thaler finden im Vöhringer Cardijn-Haus für die Dauer von 11 Jahren ein neues Domizil. Die von der „Schenke“ inzwischen gewohnten 400er-Ergebnisse werden aber dadurch wieder zur Seltenheit. Der SKC 64 schließt sich nun ebenfalls dem Großverein SCV an und die seit 12 Jahren bestehende Gemeinschaft Sportkeglerverein Vöhringen/Thal wird komplett aufgelöst. Für die Woche in Fallerschein wird es immer schwieriger, eine Hütte anzumieten. Dieser Ausflug soll nach 12 Jahren der letzte in das beliebte Bergdorf sein. Es wird beschlossen, dem Frauenkegeln eine höhere Wertigkeit einzuräumen.

 

1976 - 1977

AN Thal 3 wird nach einer tollen Rückrundenserie Meister der Kreisklasse-A. Der Tod des erst 27-jährigen Sportwarts Peter Schrapp schockiert die Kegler; Josef Birzele übernimmt vorübergehend seine Nachfolge. Aufgrund der zunehmenden 4-Bahnen-Anlagen wird ab sofort ab den Bezirksklassen mit 6er-Mannschaften gespielt. Auf Kreisebene bleibt es bis auf weiteres bei 5 Mann.

 

1974 - 1975

Heinz Bidell wird zum Vorstand gewählt; mit kurzer Unterbrechung führt er den Kegelclub bis ins Jahr 1985. Peter Suwald wird Schriftführer und klebt bis zum heutigen Tag an diesem Amt. Eine Thaler Auswahl gewinnt das Weihnachtsturnier bei den Kegelfreunden Weinried. Thal 1, inzwischen in der Bezirksklasse, wird aufgrund einer neuen Einteilung wieder zurückgestuft. In derselben Klasse spielen mit dem SKC 64 Vöhringen und GK Durach zwei Clubs, die in der Folge sensationelle Höhenflüge bis in die 2. Bundesliga machen.

 

1972 - 1973

Anton Schrapp (seit 1970 Kassierer) wird neuer Sportwart und beginnt eine, fast bis zum heutigen Tag andauernde beispiellose Epoche als Verantwortlicher in der Kegler-Führungsriege. Der Club ist auf 30 Aktive angewachsen und es können nach den Zugängen von Heinz Bidell, Georg Prestele, Erolf Rothenbacher, Sebastian Abt, Gerhard Rösler und Peter Suwald eine 3. und 4. Mannschaft gemeldet werden. Die Kassenbewegungen belaufen sich damals bereits auf weit über DM 4000.- pro Spieljahr, wovon etwa DM 3000.- für die Bahnmiete aufgebracht werden. Herbert Schreiber, Vöhringen, wird Kreissportwart und bekleidet dieses Amt bis 2004.

 

1969 - 1971

Josef Rothenbacher wird nächster Vorstand und übernimmt vorübergehend auch das neu ins Leben gerufene Amt des Sportwartes. Die alte „kurze“ Kegelbahn wird abgerissen und an ihrer Stelle von Familie Kast ein Wohngebäude mit dem ursprünglichen Restaurant „Zur Burgthalschenke“ erstellt. Thal 1 (Schnitt 1929) wird Meister der Kreisklasse und steigt in die Bezirksklasse-B auf. Zwischen 1966 und 1971 können sich Martin Merk, Erwin Prestele und Johann Schrapp zur Bezirksmeisterschaft qualifizieren. Die beiden letzteren schaffen es darüber hinaus sogar bis zur Bayerischen Jugend- bzw. Juniorenmeisterschaft. AN Vöhringen tritt aus dem SKV Vöhringen/Thal aus und schließt sich dem neuen Großverein SC Vöhringen an.

 

1967 - 1968

Die Mannschaften im Kreis werden eingeteilt in Kreisklasse (Thal1), dazu A- ,B- und C-Klasse. Das System „Jeder gegen Jeden / Heim- und Auswärtsspiel“ wird eingeführt. Bester Kegler des Clubs wird Martin Merk mit einem Leistungsschnitt von 387,5 Holz. Etwa DM 1000.- pro Jahr müssen seinerzeit für die Bahnmiete aufgebracht werden. Der Keglerausflug nach Fallerschein wird wiederholt und bis 1978 zur festen Einrichtung.

 

1965 - 1966

AN Thal tritt dem BKSV bei, erhält Spielerpässe und darf an offiziellen Meisterschaften teilnehmen. Andere Clubs folgen und zunehmend beschafft man sich richtige Sportkleidung (weiße, teilweise lange Hosen, weiße Socken und einheitliches Hemd). Aus (sport-)versicherungstechnischen Gründen planen die Thaler Kegler den Anschluss an den SSV Illerberg/Thal und reichen dieses Vorhaben bei Vorstand Theo Sälzle ein. Es scheitert aber daran, dass der SSV spieltechnisch dem Württembergischen Fußballverband, die Kegler jedoch dem Bayerischen Landes-Sportverband angehören. Da für bestimmte Wettbewerbe nur sogenannte Kegelvereine (bestehend aus Clubs und Einzelmitgliedern) zugelassen sind, schließen sich AN Thal, 64 Vöhringen und AN Vöhringen zum Sportkeglerverein Vöhringen/Thal zusammen. Ab der Saison 1965/66 nimmt AN Thal an der neuen offiziellen Punkterunde vom Kreis III teil und man wird auf Anhieb Dritter von 13 Teilnehmern. Fast der gesamte Kassenstand (DM 537,70) wird für den ersten Ausflug, eine Woche auf der Weißenhorner Hütte in Fallerschein (bei Stanzach im Lechtal), aufgewendet.

 

1962 - 1964

Der Ruf der Thaler Kegler wächst und der Kegelsport wird zunehmend als seriöse Sportart anerkannt. In der Umgebung haben sich weitere Clubs etabliert (ein paar originelle Namen): Donner und Doria Senden, Om da Mättr oder Scharfe Kante Vöhringen, Wochenend Krumbach und Sandhas Ichenhausen. Auf Drängen der Kegler baut Familie Kast zusätzlich zwei offizielle DKB-Bahnen, die über moderne Technik wie Stellwerk und automatische Anzeige verfügen. Alle Neune Thal gewinnt zum wiederholten Mal den Illertalpokal, der im Folgejahr abgeschafft wird. Bester Akteur der Meistermannschaft ist Johann Spegele mit einem Saisonschnitt von 120 Holz. Nach dem Rücktritt von Gerhard Rösler sen. übernimmt Helmut Schein die Leitung des Clubs. Feste Beiträge (DM 1.- pro Monat) werden beschlossen. Um einen konstanten Mitgliederstamm zu gewinnen, wird in die Statuten aufgenommen: „Wer sechs Wochen unentschuldigt fehlt, ist automatisch und ohne Ansprüche vom Club ausgeschlossen.“ AN Thal gewinnt Anfang der 60er Jahre weitere Mitglieder hinzu, wie z.B. Gerhard Schein und die Jugendlichen Erwin Prestele, Hugo Weichhan, Anton Ambros, Anton Schrapp, Peter Schrapp und Johann Schrapp (Cousins). In Vöhringen wird 1960 der Club Alle Neune (ehemals „Bahnhof“) und vier Jahre später der SKC 64 gegründet; beide Clubs tragen ihre Spiele auf den Thaler Bahnen aus.

 

1959 - 1961

Wöchentlich trifft man sich zum Gesellschaftskegeln, da die Bahn für offizielle Punktspiele nicht zugelassen ist. Teilweise nehmen die Thaler auch an Preiskegelveranstaltungen teil. Meist werfen dabei 6 Kegler jeweils 5 Schub in die Vollen und 5 ins Abräumen; manche schaffen schon 40 Holz. Das Illertal-Pokalkegeln kristallisiert sich zur inoffiziellen Meisterschaft in der Region heraus. Dabei absolvieren acht Kegler pro Mannschaft jeweils 15 Schub in die Vollen und 15 ins Abräumen; gute Spieler erreichen schon über 120 Holz.

 

1958

Nachdem bereits im Jahre 1952 die geplante Gründung eines Illerberger Kegelclubs scheitert, wird sechs Jahre später die Idee erneut aufgegriffen: Zehn Gesellschaftskegler heben im Sommer 1958 den Kegelclub Alle Neune Thal aus der Taufe. Als „Mitglieder der ersten Stunde“ sind in den Aufzeichnungen genannt: Anton Birzele, Max Hiebl, Karl Höfer, Werner Honsa, Robert Nemetz, Gerhard Rösler sen., Josef Rothenbacher, Helmut Schein, Werner Schlosser und Johann Spegele. Bei der ersten Sitzung wird Gerhard Rösler sen. zum Vorstand gewählt. Helmut Schein übernimmt als so genannter Beisitzer die Buchführung und die Verwaltung der Kasse. Als Spielanlage steht seinerzeit beim Gasthaus Hirsch in Thal (zum „Rone“) nur eine einzige Kegelbahn zur Verfügung, die zudem ein paar Meter kürzer ist, als es die Vorschriften verlangen. Das Fehlen eines Stellwerkes ist damals noch normal und Kegelbuben sitzen stundenlang im Kugelfang und müssen für ein paar Pfennige Entlohnung die Aufstellarbeiten erledigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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